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Stand: 28.06.2017

Pressemitteilung

Musik kann Kraft und Zuversicht schenken

Die Sängerin und Pianistin Andrea Thalmann war in dieser Woche im St. Elisabeth Haus in Riesenbeck zu Gast. Sie nahm die Bewohner der Einrichtung des Caritasverbandes Tecklenburger Land bei zwei Konzerten mit auf eine musikalische Zeitreise. Haus- und Pflegedienstleiter Marco Greßler freute sich sehr, dass nach einer längeren Pause wieder Veranstaltungen in der Cafeteria möglich sind. Die Einhaltung des Hygienekonzeptes und besondere Vorkehrungen, wie eine Glasscheibe zwischen Musikerin und Zuhörern, sorgten für Sicherheit. Silvia Weilke und Katharina Lünnemann servierten Kuchen und Getränke. Das Gemeinschafts-Erlebnis gefiel allen sehr, die Riesenbecker Künstlerin bekam viel Applaus.

Neue Zuversicht für die Menschen

Sie wolle nach der langen Zeit des Durchhaltens und der schweren Gedanken neue Zuversicht zu den Menschen bringen, erklärte Andrea Thalmann. Dies gelang ihr ganz wunderbar mit einer Zusammenstellung von Liedern aus mehreren Jahrzehnten und Genres. Sie begannen ihren Auftritt mit "Ein schöner Tag" - der deutschen Version von "Amazing Grace". Ihre warme Stimme brachte die Atmosphäre glücklicher Stunden sehr schön zum Ausdruck. "Ich schaff das schon", hatte Rolf Zuckowski 1986 für das Mädchen Maike gedichtet, das sich nicht unterkriegen ließ. Auch Kirchenlieder fanden ihren Platz und rührten einige Bewohner zu Freudentränen.

Ohrwürmer und bekannte Interpreten

Es folgten noch Ohrwürmer von bekannten Interpreten wie Freddy Quinn, Katja Ebstein oder Conny Froboess, die zum Mitsummen und Füße-Wippen einluden. Sie weckten Erinnerungen an die Jugendzeit, als man verliebt war und zum Tanz ging. "Dunkelheit für immer gibt es nicht", sang Udo Jürgens einst, und daran glaubt auch Andrea Thalmann. Sie sei ein bekennender "Wunder-Fan", erzählte sie. Damit meinte sie wohltuende Dinge des Alltags. In diesen Zeiten gehöre dazu der Genuss von Kaffee und Kuchen, während die Septembersonne durch das offene Fenster scheint. Mit dem irischen Segenslied "Möge die Straße uns zusammenführen" endete der stimmungsvolle Nachmittag, an dem die Musikerin und ihre Gäste gleichermaßen viel Vergnügen hatten.

 

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