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Stand: 28.06.2017

Pressemitteilung

Licht und Hoffnung in dunklen Tagen

RIESENBECK. Kornelia Steinigeweg weiß, dass der November für viele ältere Menschen keine einfache Zeit ist. „Das ist für unsere Bewohnerinnen und Bewohner oftmals eine traurige Zeit. Dann ist Allerheiligen, es ist dunkel und die Erinnerungen an liebe Verstorbene kommen hoch“, sagt die Mitarbeiterin des Sozialen Dienstes im St. Elisabeth Haus in Riesenbeck. Um in dunklen Tagen Trost und Hoffnung zu spenden, haben die Mitarbeiter des Sozialen Dienstes der Senioreneinrichtung unter dem Dach der Caritas-Altenhilfe Tecklenburger Land nun eine Lichterwoche organsiert, in der sich alles um Licht und seine wohltuende Wirkung dreht.

So zum Beispiel beim gemeinsamen Bastelabend. Zahlreiche Teelichter und kleine Kerzen sorgen für eine behagliche Atmosphäre im Raum. Und auch, was die Frauen und Männer des Hauses an den Tischen herstellen, soll ihnen ein Licht ins Zimmer bringen. Sie tragen dünne Gipsstreifen auf kleine Luftballons auf. „Später werden die Luftballons entfernt und die Lampions von innen mit Goldfarbe besprüht. Dann strahlen sie ganz hell, wenn man ein Teelicht hineinstellt“, erklärt Kornelia Steinigeweg.

Zum Auftakt der Lichtwoche organsierten die Mitarbeiten einen Themenabend mit Geschichten und Gedichten über das Licht. Bei Kerzenschein, warmen Tee, Kakao oder Punsch waren die Seniorinnen und Senioren eingeladen, ihren Gedanken und Erinnerungen freien Lauf zu lassen. „Die eigene Biographie und Erinnerungen spielen bei allen Angeboten eine große Rolle“, sagt Kornelia Steinigeweg. An einem Nachmittag gab es köstliche Bratäpfel. Das behagliche Zusammensein begleitete Liesel Mudrack mit Klaviermusik. „Wir sorgen bei unseren Angeboten für Behaglichkeit und Wärme und wohltuendes Licht. Das tut der Seele gut in der dunklen Jahreszeit“, erklärt Ergotherapeutin Silvia Weilke.

Beim Bastelabend waren auch vier Schüler des Kepler-Gymnasiums mit im Boot. Die Drillinge Tobias, Franziska und Katharina Lünnemann sowie Marvin Zimmermann gingen den Senioren zur Hand und sorgten dafür, dass das benötigte Material an Ort und Stelle lag. 

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