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Stand: 28.06.2017

Pressemitteilung

Zehn Jahre Freundschaft zwischen Jung und Alt

RIESENBECK. Kaum sind die Mädchen und Jungen eingetreten, sitzen sie auch schon an den Tischen und nehmen Würfel, Karten oder Spielfiguren zur Hand. Die angehenden Schulkinder aus dem Sünte-Rendel-Kindergarten suchen sich einmal im Monat ganz besondere Spielgefährten: die Tagesgäste aus der benachbarten Tagespflege an der Hospitalstraße in Riesenbeck. Seit nunmehr zehn Jahren verbindet die Einrichtung der Caritas-Altenhilfe Tecklenburger Land und den katholischen Kindergarten in Riesenbeck eine besondere Freundschaft.

„Für unsere Tagesgäste bringt dieses Angebot vor allem Leben und Spaß“, sagt Sabine Wellmeyer, Leiterin der Tagespflege Riesenbeck. „Kinder sind empathisch, sie können alten Menschen viel geben.“ Oftmals sind die Enkelkinder der Tagesgäste schon erwachsen. „Viele leben nicht in der Nähe“, so Sabine Wellmeyer. Dabei kommen die Kinder nicht nur zum Spielen. Sie singen mit den Tagesgästen, machen Fingerspiele oder Sitztänze. „Was wir unternehmen, richtet sich auch nach der Saison“, sagt Sabine Wellmeyer. St. Martin oder Karneval, Ostern oder die Weihnachtszeit werden so aufbereitet, dass Groß und Klein Spaß aneinander finden.

Für die Kindergartenkinder sind die Besuche etwas Besonderes. Denn längst nicht jede Familie hat in ihrer Nähe die Großeltern. „Die Kinder kommen immer gerne, weil Jung und Alt voneinander profitieren“, sagt Erzieherin Anni Stevens. So bringen die Kinder ihre Spielideen aus dem Kindergarten mit – und die Senioren zeigen ihnen, was sie zu Kindertagen einst gespielt haben. Ganz nebenbei lernen die Kinder, Rücksicht auf die Belange von älteren Menschen zu nehmen. Anni Stevens: „Die Kinder freuen sich schon im Voraus auf den Besuch.“

Zur Feier des kleinen Jubiläums unter Nachbarn gab es nun gleich zwei Besuche in einer Woche. Schließlich wollten alle angehenden Schulkinder in der Tagespflege mit einem Gläschen Kindersekt auf das Jubiläum anstoßen. Denn dass die Gruppen nicht zu groß sein dürfen, wissen die Beteiligten nur zu gut. Sabine Wellmeyer: „Je nach Angebot kommen sechs bis zwölf Kinder, damit alle Beteiligten auch wirklich etwas voneinander haben.“

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