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Stand: 28.06.2017

Pressemitteilung

Vorbereitungsteam befasst sich mit vielfachen Sorgen und Wünschen

HOPSTEN. Eine Woche nach Ende der Fragebogen-Aktion zur möglichen Einrichtung einer ehrenamtlichen Sozialberatung in Hopsten haben die ehrenamtlichen Helfer und Markus Weiligmann, Mitarbeiter des Caritasverbandes Tecklenburger Land, die Antworten ausgewertet. „Schon jetzt haben 240 Menschen ganz konkrete Sorgen und Wünsche geäußert“, sagt Markus Weiligmann. Er begleitet das Projekt der Kirchengemeinden und der politischen Gemeinde in Hopsten, Schale und Halverde. „Die Resonanz zeigt, dass auf jeden Fall der Bedarf da ist.“

In den vergangenen Wochen hatten die Organisatoren die Bevölkerung in Hopsten, Schale und Halverde eingeladen, in einem Fragebogen ihre Haltung gegenüber einer von Ehrenamtlichen begleiteten Sozialberatung zu äußern. Außerdem konnten die Befragten angeben, zu welchen Themen sie für sich persönlich eine Beratung wünschen beziehungsweise welche Sorgen oder Wünsche sie haben. Insgesamt 259 Bögen hat das Team der Ehrenamtlichen unter Federführung von Markus Weiligmann in Empfang genommen. Die ehrenamtlichen Helfer hatten zuvor Wahlurnen in Hopsten, Schale und Halverde verteilt und diese am Ende wieder eingesammelt.

„240 Personen haben angegeben, dass sie sich vorstellen können, ein solches Angebot zu nutzen“, sagt Markus Weiligmann. Schon jetzt lassen die Antworten konkreten Bedarf erkennen. „Inhaltlich geht es vielen um die Themen Alter, Alleinsein, Altersarmut oder eingeschränkte Mobilität auf dem Lande. Andere äußerten finanzielle Sorgen, wieder andere wünschen sich Unterstützung beim Ausfüllen von Formularen und Anträgen“, beschreibt der Caritas-Mitarbeiter von die Ergebnisse. „Eine große Sorge ist die schlechte Mobilität gerade in den kleinen Ortsteilen. In einem Fragebogen heißt es wörtlich: ,Als alter Mensch ist man hier verloren.’“

Das Gros der Befragten hat sich für eine gewisse Anonymität im Bereich des Sozial-Punktes ausgesprochen. Außerdem war es vielen Teilnehmern der Fragebogen-Aktion wichtig, dass der Sozial-Punkt auch telefonisch erreichbar ist und die Sprechzeiten in gut erreichbarer Nähe sind.
Insgesamt sehen sich die Organisatoren in ihrem Bemühen um die Einrichtung des Sozial-Punktes bestätigt. Die ehrenamtlichen Helfer waren beeindruckt, wie konkret die Antworten waren. „Das hat viele bestärkt in ihrer Überzeugung, dass es richtig ist, hier einen Sozial-Punkt aufzubauen“, so Markus Weiligmann.

Im August werden sich die ehrenamtlichen Mitarbeiter bei einem Treffen in der Caritas-Geschäftsstelle in Ibbenbüren über das weitere Vorgehen austauschen.

Wer Fragen zum Sozial-Punkt hat oder sich ehrenamtlich im Team engagieren möchte, kann sich an Markus Weiligmann, Telefon 0171/ 3017398 oder weiligmann@caritas-ibbenbueren.de, wenden.

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