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Stand: 28.06.2017

Pressemitteilung

Neue Normalität unter besonderen Bedingungen

Eine gewisse Normalität kehrt nach und nach in die Beratungstätigkeit der Fachdienste des Caritasverbandes Tecklenburger Land ein. "Unter Einhaltung aller Hygienemaßnahmen können die Mitarbeiter mit ihren Klienten wieder Termine für "Face-to-Face-Beratungen" vereinbaren", erläutert Johannes Rott, Abteilungsleiter Sucht, Kinder, Jugend, Familie. Für diese Gespräche wurden die Büros mit Plexiglas-Scheiben ausgerüstet, die in angemessenem Abstand persönliche Beratungen zulassen. Dieses gilt für alle Angebote wie die Beratung von Kindern, Jugendlichen und Eltern als auch für die Sucht- und Drogenberatung. Gruppentreffen und Besuche des "Offenen Wohnzimmers" sind aktuell noch nicht erlaubt.

Die Menschen können ihre Sorgen und Nöte nunmehr erneut mit den ihnen vertrauten Personen besprechen. Beratungen sind nur nach vorheriger Terminvereinbarung über die Geschäftsstelle unter Telefon 05451 5002-0 oder per E-Mail unter geschaeftsstelle@caritas-ibbenbueren.de durchführbar.

Während der vergangenen Monate hatten sich die Kontakte überwiegend auf das Telefon, zum Teil videogestützt, beschränkt. "Die Gesamtfrequenz hat nicht nachgelassen", stellt Ralf Heiser fest. Der Leiter der Sucht- und Drogenberatung betont, dass telefonische Beratung ebenfalls effektiv ist. Bei den Themen sei aufgefallen, dass Corona offensichtlich die Alkohol-Problematik angeschoben habe. Es waren vergleichsweise viele Rückfälle zu verzeichnen. Finanzielle Sorgen und die Isolation durch Kontaktverbote haben dabei sicherlich auch eine Rolle gespielt, so Heiser.

"Eine weitere gute Möglichkeit stellt die Online-Beratung dar", erklärt er. Dabei können die Fragesteller anonym bleiben und ähnlich wie in einer E-Mail, jedoch auf einer gesicherten Plattform, ihre Probleme darlegen. Die Experten der Caritas beantworten Erstanfragen in der Regel innerhalb von zwei Werktagen. Im Gegensatz zu E-Mails ist auf dem Portal www.caritas.de/onlineberatung die Datensicherheit gewahrt.

"Damit sinkt auch in der Erziehungsberatung die Hemmschwelle, sich Rat zu holen, wenn die Probleme überhandnehmen", unterstreicht Tino Bierbaum, Fachdienstleiter Kinder, Jugend und Familie. "Unter Einhaltung der Hygiene-Empfehlungen beginnen dort auch wieder mehr Gespräche von Mensch zu Mensch. Bei den Ratsuchenden sei der Wunsch dafür groß, haben die Mitarbeiter festgestellt." Kontakte wurden in den vergangenen Monaten per Telefon gehalten. Ambulante Erziehungshilfen waren eingeschränkt machbar. Gruppen- und tiergestützte Angebote sollen zeitnah und unter Auflagen wieder ermöglicht werden. "Bei der Umsetzung aller Maßnahmen orientieren wir uns an den Vorgaben der Politik und der Gesundheitsämter", hebt Tino Bierbaum hervor.

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