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Stand: 28.06.2017

Pressemitteilung

Mit dem Rollator sicher über Bordsteinkanten

Wenn die Gelenke schwächer werden und das Gehen schwerfällt, ist der Rollator oft eine sinnvolle Unterstützung für Senioren. Doch auch jüngere Menschen profitieren davon, beispielsweise nach Sportverletzungen oder Operationen. Am 10. Mai konnten Bewohner und Besucher im Altenwohnhaus des Caritasverbandes Tecklenburger Land an der Synagogenstraße herausfinden, welche Art von Rollator am besten zu ihnen passt. Simon Zimmer, Hilfsmittelkoordinator im Rheiner Sanitätshaus „Multifit“ und Stina Knue, Mitarbeiterin der Reha-Abteilung, hatten verschiedene Modelle zum Ausprobieren mitgebracht. Sie überprüften zudem, ob bei vorhandenen Rollatoren Griffhöhen oder andere Einstellungen stimmten und nahmen gegebenenfalls Korrekturen vor. Die Mitarbeiter des Sanitätshauses informierten zudem über Zubehör und verschiedene Gesundheitsprodukte, die das Leben leichter machen.

Auf einer Rampe im Foyer des Hauses konnten die Teilnehmer das sichere Fahren über Bordsteinkanten, Gullydeckel oder Kopfsteinpflaster üben. Ein kleiner Slalom lud zum Herumkurven ein. „Unsere Ziele sind Sturzprophylaxe und die Erhöhung der Selbstständigkeit, betonte Ergotherapeutin Birgit Ludwig. Sie beriet gemeinsam mit Haus- und Pflegedienstleiter Maik Feldmann über den Alltag und die vielfältigen Angebote des Altenwohnhauses im Herzen der Stadt Ibbenbüren. Der Hausleiter freute sich, dass das Rollatorentraining sowie die individuellen Anpassungen gut angenommen wurden. Die Bewohner fieberten bereits seit längerem darauf hin, erzählte er. Erich Winter hat schon einige Erfahrungen mit seinem rollenden Begleiter gesammelt. „Das ist eine gute Idee, ich komme damit gut klar“, stellte er nach einigen Runden über die Übungsrampe fest.

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