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Stand: 28.06.2017

Pressemitteilung

Lichter mahnen zu Solidarität und Zusammenhalt

TECKLENBURGER LAND/ IBBENBÜREN. In einem ganz besonderen Licht präsentierte sich am Samstag, 18. November, der Christus-Kirchplatz in Ibbenbüren. Nach Einbruch der Dunkelheit leuchteten dort große Figuren, geformt aus vielen hundert Lichtern sowie die Worte „Begleiten“ und „Zusammenhalten“. Das Symbol aus Kerzen ist der Beitrag des Caritasverbandes Tecklenburger Land an der Aktion „Eine Millione Sterne“. Mit der diesjährigen Aktion hatte Caritas international zur Solidarität mit den Menschen im Libanon aufgerufen. „Mit der Lichter-Aktion auf dem Christus-Kirchplatz wollen wir auf das Schicksal insbesondere der Kinder im Libanon aufmerksam machen“, sagt Christina Riethues, Mitarbeiterin des Caritasverbandes Tecklenburger Land.

Schüler der Klasse sechs der Roncalli-Realschule halfen beim Entzünden der Kerzen. Schließlich dauert es einige Zeit, bis hunderte von Lichtern das zuvor auf den Kirchplatz aufgezeichnete Symbol bilden. „Der Erlös der Spendenaktion kommt in erster Linie Kindern zugute. Deshalb ist es sinnvoll, dass sich Kinder und Jugendliche von hier einbringen“, sagt Caritas-Mitarbeiter Johannes Rott. Von der diesjährigen Aktion „Eine Million Sterne“ profitieren vor allem Kinder im Libanon. Das nur vier Millionen Einwohner zählende Land beherbergt derzeit rund 1,8 Millionen Flüchtlinge aus dem benachbarten Syrien. Caritas international unterstützt im Libanon Bildungsprojekte, die einheimische Kinder und Flüchtlinge zusammenbringen. Ein weiterer Teil der Spenden aus der Aktion in Ibbenbüren kommt der Schaffung eines stationären Hospizes in der Stadt zugute.

Zur Einstimmung auf die Aktion hatte der Caritasverband zu einem Benefizkonzert in die Christuskirche eingeladen. Hausherr Pastor Reinhard Lohmeyer und Pastor Paul Hagemann begrüßten die Zuhörer und unterstrichen die Bedeutung von „Eine Million Sterne“. Auf der Bühne standen dann der Gebärden-Chor „Sing a Sign“ des Caritasverbandes Emsdetten-Greven sowie der Chor „caritakt“ des hiesigen Caritasverbandes. Für die Klavierbegleitung sorgte Frank-Peter Jubt. Beeindruckt waren die vielen Zuhörer vom gemeinsamen Auftritt der beiden Chöre. Ein ganz besonderes Erlebnis war der Auftritt von Jeta Godeni von  „Mollmäuse and friends“ aus Tecklenburg. Von Eugen Chrost auf der Harfe begleitet, sang sie das Lied der kleinen Valentina, die sich wünscht, nach ihrem Tod ein Engel zu sein – und rührte die Zuhörer zu Tränen.

Im Namen des Hospizvereins Ibbenbüren informierte Wolfgang Flohre über das geplante stationäre Hospiz in Ibbenbüren. Insgesamt sieben Institutionen, darunter der Hospizverein und der Caritasverband Tecklenburger Land, rufen die Einrichtung gemeinsam ins Leben.

Während die Schüler die vielen Kerzen auf dem Christus-Kirchplatz entzündeten, lud der Caritasverband gemeinsam mit der Familienbildungsstätte Ibbenbüren, dem Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) und dem Hospizverein aus Ibbenbüren zu einem Imbiss und Zeit zum Verweilen ein. Der Schulchor der Don-Bosco-Schule aus Recke-Espel sowie die Rap-AG der Schule unter Leitung von Rapper „Sking“ traten auf. Und wer die Illumination von oben sehen wollte, konnte das Lichtsymbol vom Turm der Christuskirche aus betrachten.

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