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Stand: 28.06.2017

Pressemitteilung

Interesse an einer Beratung von Mensch zu Mensch ist groß

HOPSTEN. Die Resonanz auf den ersten Informationsabend legt nahe: Das Interesse an einem Sozial-Punkt für Hopsten ist groß. Mehr als 30 Menschen waren zu einer Informationsveranstaltung des Caritasverbandes Tecklenburger Land in das Küsterhaus gekommen. Sie erfuhren von den Caritas-Mitarbeitern Johannes Rott und Markus Weiligmann aus erster Hand, wie das Konzept einer Beratung von Mensch zu Mensch in Hopsten gedacht ist.

„Als Caritasverband haben wir geschaut, wo die Menschen im Tecklenburger Land Hilfsangebote vor Ort finden“, schaute Johannes Rott auf die Anfänge der bereits vorhandenen Beratungsstellen „Sozial-Punkt“ in Recke, Ibbenbüren, Mettingen und Hörstel zurück. „Die meisten Beratungsdienste sind in Ibbenbüren angesiedelt. Wie aber kommt jemand, der nahezu mittellos ist, zur Beratung aus dem Umland nach Ibbenbüren?“ Vor diesem Hintergrund hat der Caritasverband gemeinsam mit den jeweiligen Kirchengemeinden vor Ort die Sozial-Punkte ins Leben gerufen.

Wie der Aufbau des Sozial-Punktes in Hopsten ganz praktisch ablaufen soll, erklärte Markus Weiligmann. Zunächst sollen die Hopstener befragt werden, ob sie sich eine Beratungsstelle für die unterschiedlichsten Lebenslagen vor Ort überhaupt wünschen. Dazu ist für Anfang Juli eine Fragebogenaktion vorgesehen. Sollte sich die Bürgerschaft für die Einrichtung eines Sozial-Punktes entscheiden, haben die katholischen und evangelischen Kirchengemeinden in Hopsten, Schale und Halverde sowie die kommunale Gemeinde ihre Bereitschaft bekundet, dieses Projekt mitzutragen. Mit Unterstützung des Caritasverbandes Tecklenburger Land und in Kooperation mit dem Sozialdienst katholischer Frauen Ibbenbüren soll dann das Projekt umgesetzt werden. „In welchen Räumlichkeiten könnte die Beratung erfolgen? Wer möchte als ehrenamtlicher Berater mitarbeiten?“, nannte Markus Weiligmann Fragen, die dann praktisch geklärt werden müssen.

Bevor die Ehrenamtlichen eine Beratungstätigkeit aufnehmen, werden sie intensiv von Mitarbeitern des Caritasverbandes geschult. Erst nach der Schulung entscheiden sie, ob sie tatsächlich in diesem Bereich tätig werden möchten. Der Caritasverband Tecklenburger Land begleitet die Ehrenamtlichen auch weiterhin. In regelmäßigen Treffen können sie in Zusammenarbeit mit hauptamtlichen Caritas-Mitarbeitern offene Fragen klären und etwaige Probleme bei der Beratung besprechen.

Johannes Rott und Markus Weiligmann nahmen den Zuhörern die Scheu vor einer etwaigen Beratungstätigkeit. „Oft geht es um ganz einfache Dinge im Alltag: Da ist ein alter Mensch einsam und sucht Hilfe. Oder jemand benötigt Unterstützung bei einem Antrag oder bei einem Anruf bei Behörden“, nannten sie Beispiele. Natürlich gebe es auch schwerwiegendere Fälle. „Da ist es aber in erster Linie Aufgabe zuzuhören und die Menschen an Fachleute weiter zu verweisen“, so Johannes Rott.

Am Dienstag, 5. Juni, ist um 19.30 Uhr im Küsterhaus, Marktstraße 2, in Hopsten ein weiteres Treffen für alle Interessierten aus Hopsten, Schale und Halverde. Dann sollen die Organisation der Befragung und weitere Schritte zur Einrichtung des Sozial-Punktes geklärt werden. Informationen bei Markus Weiligmann, Telefon 0171/ 3017398 oder weiligmann@caritas-ibbenbueren.de.

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