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Stand: 28.06.2017

Pressemitteilung

Festakt zum 25-jährigen Jubiläum des Caritas-Altenwohnhauses

Ein kurzweiliges Programm erlebten am 14. Februar 2020 zahlreiche Gäste während des Festaktes zum 25-jährigen Jubiläum des Caritas-Altenwohnhauses in Ibbenbüren. Der Geschäftsführer und Gesamtheimleiter des Caritasverbandes Tecklenburger Land, Manuel Künnemann, sowie Maik Feldmann, Haus- und Pflegedienstleiter an der Synagogenstraße begrüßten dazu Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer, das Gründungsmitglied des Caritasverbandes Hans Jacobi, den ersten Geschäftsführer Alfred Schepers, den Vorstandsvorsitzenden Hermann Poggemann, Mitglieder des Vorstandes, des Caritasrates, Wegbegleiter, Mitarbeiter und natürlich zahlreiche Bewohner.

Pfarrer Stefan Dördelmann von der katholischen Stadtpfarrei St. Mauritius und der evangelische Pfarrer Friedrich Altekrüger zelebrierten zur Eröffnung einen Wortgottesdienst. Das Kirchenlied "Suchen und fragen, hoffen und sehn" sei auch programmatisch für das Altenwohnhaus, wo Freude, Klagen und Traurigsein, aber auch Füreinandereinstehen erlebbar würden, erklärte Stefan Dördelmann. Friedrich Altekrüger trug den Psalm 103 "Lobe den Herrn, meine Seele" vor. Annegret Brockschmidt las die Geschichte "Mittagessen mit Gott" von Robert Betz, die von der Begegnung eines kleinen Jungen und einer alten Frau erzählt. "Gott ist zwischen uns, dort, wo man Schokoriegel teilt, sich trifft, fröhlich oder traurig ist und einander verzeiht, interpretierte Stefan Dördelmann den Text. Nach den Fürbitten, dem Vaterunser und dem Segen endete der Gottesdienst mit dem Lied "Großer Gott, wir loben dich". Kirchenmusikdirektor Christian Schauerte am Piano und Eugen Chrost an der Harfe gestalteten den musikalischen Rahmen.

Eine Bilderschau mit Impressionen aus den letzten 25 Jahren sorgte für Aha-Erlebnisse und fröhliche Gesichter. "Was waren wir da jung", sagte eine Mitarbeiterin. "Für uns ist jeder Tag ein Highlight, an dem wir Menschen ein umsorgtes Zuhause geben können", betonte Manuel Künnemann. Videobotschaften von Mitarbeitern, Ehrenamtlichen und Bewohnern verdeutlichten zum einen den hohen Anspruch an Pflege in bester Qualität wie auch die Schaffung eines Ambientes zum Wohlfühlen." Hier ist Heimat für mich", sagte die Bewohnerin Christa Budke. Die Ehrenamtlichen im Besuchsdienst, Ulla Dierkes und Heiner Becker, freuten sich über die Dankbarkeit. Zehn Mitarbeiter der ersten Stunde sind dem Altenwohnaus bis heute treu geblieben. Ihnen wird die die silberne Ehrennadel überreicht.  Derzeit wohnen 75 Frauen und Männer in 63 Einbett- und sechs Zweibettzimmern. 95 Mitarbeiter kümmern sich um ihr Wohl und sorgen für größtmögliche Normalität im Alltag.

Schon drei Monate nach der Eröffnung am 1. Januar 1995 war das Haus voll belegt. Dies zeigte, dass die Entscheidung für die stationäre Pflege richtig war, hob Alfred Schepers hervor. "Die Baukosten betrugen 12,5 Millionen Deutsche Mark", so Schepers. Die Caritas-Standards waren schon damals höher als gesetzliche Bestimmungen. Sie bilden die Grundlage für die Erfolgsgeschichte des Hauses.

Der Vorstandsvorsitzende Hermann Poggemann berichtete über Beratungen zu wirtschaftlichen Voraussetzungen, die Suche nach einem geeigneten Grundstück, Verhandlungen mit Hauseigentümern, Planungen der Architekten Professor Dieter Georg Baumewerd aus Münster und Lothar Huss aus Ibbenbüren, sowie Überlegungen zum Personal. Dr. Marc Schrameyer erinnerte daran, dass schon früh über den Neubau diskutiert wurde: die Freitreppe, das Gemälde von Rupprecht Geiger, der zartrosa Anstrich sorgten für Gesprächsstoff. "Eine geschickte Marketingstrategie" so die Einschätzung des Bürgermeisters. Die zentrale und dennoch ruhige Lage werde sich in Zukunft als sinnvoll erweisen, denn die Innenstadt öffne sich stärker als Wohnumfeld. "Hier sind Sie genau richtig, mittendrin im Leben", gab er allen Beteiligten auf den Weg.

"Nach all den Blicken zurück freuen wir uns auf die nächsten 25 Jahre", stellte Maik Feldmann fest. Der offizielle Teil endete mit dem Anschneiden einer dreistöckigen "Caritas-Torte". Im Anschluss wurde zu einem kleinen Empfang mit Fingerfood aus der eigenen Küche und Getränken eingeladen. Die wunderbare Gelegenheit zu weiteren Gesprächen über Vergangenheit und Zukunft wurde von den Teilnehmern des Festaktes intensiv genutzt.

Was heute 25 Jahre Altenwohnhaus bedeuten, erklärte Manuel Künnemann:

25 Jahre und 44 Tage Dienstleistung aus Überzeugung!

301 Monate engagierte Mitarbeit!

1.301 Wochen tolle Mitarbeit!

9.175 Tage vollen Fokus auf die Bewohner!

22.200 Stunden freundliche Kompetenz!

Über 13.212.000 Minuten Qualität in der Versorgung von 660 Bewohnern

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