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Stand: 28.06.2017

Pressemitteilung

Dank für ehrenamtliches Engagement

Das Gradierwerk im Rheiner Salinenpark war am 26. September das Ziel einer Gruppe ehrenamtlicher Mitarbeiter des St. Elisabeth Hauses in Hörstel-Riesenbeck. Sie wurden von der Haus- und Pflegedienstleitung sowie dem Sozialen Dienst als Dank für die geleistete Arbeit zu diesem Ausflug eingeladen. Etwa 35 Ehrenamtliche übernehmen für die Bewohner vielfältige Aufgaben: Besuchsdienst, Spazierengehen, Filmen und Fotografieren, Kiosk, Musik, Schreiben, Seelsorge oder kreative Beschäftigungen. „Ohne dieses Engagement wären viele Veranstaltungen nicht möglich“, betonte Kornelia Steinigeweg, Mitarbeiterin im Sozialen Dienst. Haus- und Pflegedienstleiter Marco Greßler dankte für den Einsatz, der den Bewohnern viel Freude bereitet. Spenden ermöglichen es, dass die unentgeltlich arbeitenden Frauen und Männer einmal im Jahr gewürdigt werden können.

In Rheine-Bentlage empfing der erste Vorsitzende des Vereins zur Förderung der Saline Gottesgabe, Jules Vleugels, die Gäste. Warum er in seiner Heimatstadt „Salzbaron“ genannt wird, wurde bei seinen kurzweiligen und informativen Erläuterungen zur Geschichte der Salzgewinnung deutlich. Fundiertes Fachwissen und eine unterhaltsame Vortragsweise machten das Zuhören zum Vergnügen. Salz sei für den Menschen lebensnotwendig, in zu hoher Konzentration jedoch Gift, erklärte er. Spannende Details über die schwierige Situation der Arbeiter bei der Suche nach der Solequelle, die Möglichkeiten, das „weiße Gold“ herauszufiltern, die Herkunft des Namens „Saline Gottesgabe“ oder die Funktion des Gradierwerkes trugen zum Verständnis bei.

An der Schausiedepfanne erfuhren die Gäste unter anderem, dass die Hütchenform der Salzkristalle durch ein wenig Bier im Wasser entsteht. „Unser Salz ist sehr gesund, etwas Besseres gibt es nicht“, hob der Gästeführer stolz hervor. Es sind noch Spurenelemente enthalten, aber keine Trennmittel, wie in industriell hergestelltem Salz. Nach dem interessanten Vortrag war im Restaurant „Gottesgabe“ schon die Kaffeetafel gedeckt und der Nachmittag klang mit netten Gesprächen aus.

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