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Stand: 28.06.2017

Pressemitteilung

Anregung und Erinnerung auf bayerische Art

RIESENBECK. Als das Blasorchester „Frohsinn“ im St. Elisabeth Haus auftritt, ist die Musik schon von weitem zu hören. „So laut ist es bei uns selten“, räumt Kornelia Steinigeweg vom Sozialen Dienst des Hauses ein. Doch was wäre ein echt Bayerischer Abend ohne Blasmusik – und eine Bayerische Woche ohne Brezeln und Kaiserschmarn? All diese Zutaten und noch vieles mehr bildeten das Rezept für eine Bayerische Woche im Riesenbecker Seniorenheim der Caritas-Altenhilfe Tecklenburger Land. Eine Woche lang standen Beschäftigung, Gespräche und Freizeitaktivitäten ganz im Zeichen des Freistaates.

Der Bayerische Abend mit dem Blasorchester „Frohsinn“, Bier, Brezeln und blau-weißem Fahnenmeer war der Höhepunkt der Themenwoche. „Zum Auftakt der Woche haben wir in den Gesprächsrunden über Bayern gesprochen und welche Erinnerungen die Menschen damit verbinden“, sagt Marco Greßler, Haus- und Pflegedienstleiter der Einrichtung. „Wir haben mit unseren Bewohnerinnen und Bewohnern Brezeln gebacken, Apfelmus zubereitet, Holz bearbeitet und beim Gedächtnistraining Bayern und das Oktoberfest zum Thema gemacht“, zählt er einige Programmpunkte der Woche auf.

Doch es geht um mehr als um ein unterhaltsames Programm. „Es geht um Anregung und dass die Menschen über ihre Erinnerungen berichten“, erklärt Marco Greßler. Wenn zum Beispiel die Blasmusik erklingt, erinnern sich viele Bewohnerinnen und Bewohner an vergangene Feste, die sie gefeiert haben. Passend zur Themenwoche sind alle Wohnbereiche und das Foyer des Hauses typisch bayerisch geschmückt. Auch das soll die Menschen anregen, sich mit dem Thema auseinander zu setzen.

Um ein großes Fest wie den Bayerischen Abend feiern zu können, sind viele helfende Hände gefragt. Neben den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des St. Elisabeth Hauses waren auch viele Ehrenamtliche im Einsatz. Sie begleiteten die Bewohner in die Caféteria, halfen beim Schmücken und Vorbereiten und bei der Bewirtung der rund 50 Gäste des Abends. Ein Einsatz, über den sich nicht nur Marco Greßler freut. „Ohne Ehrenamtliche geht’s nicht!“

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