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Stand: 28.06.2017

Pressemitteilung

Altenpfleger - ein schöner und dankbarer Beruf

Die Stadt Hörstel hat in diesem Jahr erstmals eine öffentliche „Azubi-Messe“ ins Leben gerufen. In der Gesamtschule waren 42 Arbeitgeber aus der Region vertreten, um Schülern und Eltern die Berufswahl zu erleichtern. Sie vermittelten einen hilfreichen Einblick in Berufsfelder aus Handwerk, Industrie, Gastronomie und Gesundheitswesen. Der Caritasverband Tecklenburger Land war in diesem Jahr erstmals präsent und stellte vor allem die Ausbildung zur staatlich anerkannten Pflege-Fachkraft in der Altenpflege vor. Die Absolventen sind bei der Caritas in unterschiedlichen Einrichtungen tätig. Das St. Elisabeth Haus in Hörstel-Riesenbeck sowie das Altenwohnhaus, Haus Waldfrieden und Haus Magdalena in Ibbenbüren bieten vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Eine praktische Vorführung aus dem Arbeitsalltag waren am Informationsstand Hinweise zur richtigen Händedesinfektion, die bei den Schülern zu einigen Aha-Erlebnissen führten.

Nach der offiziellen Eröffnung der Messe ließen sich viele Jugendliche über Altenpflegeberufe informieren. Dies übernahm unter anderem Altenpflegeschülerin Shari Celine Faust. Sie hat am Berufskolleg Rheine das Fachabitur abgelegt. Nach einem Praktikum im St. Elisabeth Haus entschied sie sich für den Beruf der Altenpflegerin. Ihr ist es besonders wichtig, dass sie zu den Bewohnern eine Bindung aufbauen und ihnen helfen kann. Die Auszubildende Isabell Pott ist im Haus Magdalena in Ibbenbüren-Laggenbeck tätig. „Der Beruf macht Spaß, jeder Tag ist anders“, stellte sie fest. In der Ausbildung sei vieles möglich, auch die Teilnahme an Sonderveranstaltungen oder Ausflügen. Um die körperliche Anstrengung zu vermindern, gebe es technische Hilfsmittel und Fortbildungen in Kinästhetik sowie zum rückenschonenden Arbeiten.

In der „Projektgruppe Azubi“ sind Praxisanleiter und Auszubildende aller Caritas-Häuser vertreten. Sie gehen in die Regelschulen, laden Klassen in die Einrichtungen ein, knüpfen Kontakte und vermitteln Praktika. Ziel ist es, zusammen Ideen zu entwickeln, um auch neue Mitarbeiter zu werben und die bereits dort tätigen im Verband zu halten. Dabei gewinne der Einsatz der Neuen Medien immer stärkere Bedeutung. „Jugendliche wollen sich 'smart' bewerben, betonte Maik Wölte, stellvertretender Pflegedienstleiter im Haus Magdalena. Mit am Stand waren zudem Praxisanleiterin Nina Lukmann sowie die Auszubildenden Vivian Kämmer und Sandra Leffler.

Gemeinsam mit den Auszubildenden sowie Lorene Ungruh, Pflegefachkraft und Praxisanleiterin im Haus Waldfrieden sowie der stellvertretenden Pflegedienstleiterin Marion Meiners aus dem St. Elisabeth Haus erklärte Wölte Ausbildungswege und Aufstiegsmöglichkeiten. Die Tätigkeitsfelder sind an den Bedürfnissen der Bewohner orientiert und weit gefächert: Betreuung, Medikamentengabe, Körperpflege, Organisation von Treffen mit Angehörigen und vieles mehr. Auch die würdevolle Begleitung Sterbender gehört dazu. „Es ist ein schöner und dankbarer Beruf“, so Lorene Ungruh. Weiterbildungen zum Wundmanager, zur Palliativfachkraft oder im Bereich Gerontopsychiatrie sowie fachspezifische Studiengänge bieten viele Aufstiegschancen.

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