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Stand: 28.06.2017

Pressemitteilung

Altenhilfe bietet gute Job-Perspektiven in jeder Lebensphase

IBBENBÜREN/LAGGENBECK. Die Altenhilfe unter dem Dach der Caritas-Altenhilfe Tecklenburger Land bietet gute Job-Perspektiven für Menschen in den unterschiedlichsten Lebensphasen. Das wissen Elke Aßmann, Martina Stockmann und Jürgen Strecke aus persönlicher Erfahrung. Sie arbeiten als sogenannte Präsenzkräfte in den Alteneinrichtungen Haus Magdalena in Laggenbeck und Haus Waldfrieden in Ibbenbüren. Alle drei haben über Umwege zu ihrem Traumberuf gefunden. Welche vielfältigen Möglichkeiten sich Berufsanfängern wie Quereinsteigern bieten, darüber informieren Mitarbeiter der Caritas-Altenhilfe Tecklenburger Land am Donnerstag, 21. Februar, ab 19.30 Uhr im Haus Madgdalena, Rapunzelweg 4 in Laggenbeck.

„Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich für eine Tätigkeit in der Altenhilfe interessieren: sowohl an Quereinsteiger, die sich beruflich verändern möchten, an Frauen, die nach der Familienphase wieder einsteigen möchten, und an Berufsanfänger, die sich für eine Tätigkeit in der Altenhilfe interessieren“, erklärt Frank Kenning, Haus- und Pflegedienstleiter im Haus Magdalena. Vorgestellt werden verschiedene Berufe in der Altenpflege, in der Betreuung und in der Hauswirtschaft.

„Die meisten Menschen können sich nicht vorstellen, welche Aufgaben eine Präsenzkraft hat“, beschreibt Elke Aßmann die Erfahrungen aus ihrem Bekanntenkreis. „Man hat Verantwortung für hauswirtschaftliche Tätigkeiten, hinzu kommt Betreuung oder Unterstützung bei leichten pflegerischen Aufgaben“, sagt sie. In Alteneinrichtungen, die nach dem Prinzip der Hausgemeinschaft arbeiten, kümmern sich die Präsenzkräfte um die Vorbereitung der gemeinsamen Mahlzeiten. „Wir versuchen, die Bewohner beim Kochen einzubeziehen. So entstehen Kontakte und Gespräche“, schildert die gelernte Gastronomie-Fachkraft. Bei Tisch reichen sie Essen an und unterstützen, wo Hilfe benötigt wird.

Kollegin Martina Stockmann erlebt in ihrer Arbeit viele Momente, die dem Familienleben zu Hause gleichen. „Wir sind in vielen Dingen erste Ansprechpartner für die Bewohner“, sagt sie. Ganz gleich, ob ein Kleidungsstück vermisst wird, die Bettdecke gerade gerückt werden soll oder es neueste Fotos von der Familie zu zeigen gibt. „Für manche Bewohner bin ich wie eine erwachsene Tochter“, erlebt sie. Diesen Eindruck kann Frank Kenning nur bestätigen. „Präsenzkräfte sind oft viel näher an den Bewohnern dran als andere Mitarbeiter.“

Als gelernter Handelsfachwirt und einer von zwei männlichen Präsenzkräften der Caritas-Altenhilfe ist Jürgen Strecke ein wenig ein Exot im Team. Nach einer beruflichen Auszeit in der Elternphase suchte er nach einer Aufgabe, die ihn wirklich erfüllt. Die fand er schließlich als Präsenzkraft im Haus Waldfrieden, wo schwer an Demenz erkrankte Menschen leben. „Ich empfinde die Arbeit als sehr bereichernd“, sagt er heute. „Man kann sehr flexibel arbeiten und man ist für die Bewohner sehr wichtig.“
Frank Kenning sieht in der Berufsgruppe der Präsenzkräfte einen echten Zugewinn. „Das ist noch einmal eine ganz andere Qualität in den Einrichtungen.“

Informationsveranstaltung Berufsbilder in der Altenhilfe am Donnerstag, 21. Februar, 19.30 Uhr im Haus Magdalena, Rapunzelweg 4, Laggenbeck. Informationen unter Telefon 05451/ 89409-31.

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