Wo es an Einkommen, Perspektiven und Bildung fehlt, ist Krankheit ein häufiger Begleiter. Mit seiner Kampagne fordert der Deutsche Caritasverband ein Gesundheitssystem, zu dem alle Menschen Zugang haben. Jeder verdient Gesundheit.
Fragen und Anregungen zur Kampagne
Deutscher Caritasverband
Barbara Fank-Landkammer
Telefon 0761/200-419
info@caritas.de

Menschen ab dem 55. Lebensjahr können sich freitags von 14:00 bis 16:15 Uhr in verschiedenen Fächern von sogenannten Schülerlehrern schulen lassen. Näheres finden Sie unter www.seniorenschule-recke.de
Kurs zur Unterstützung pflegender Angehöriger
Start am 8. Februar - Teilnahme kostenfrei
Rita Menger, Krankenschwester der Caritas-Sozialstation, bietet in Zusammenarbeit mit der Barmer GEK einen Kursus für pflegende Angehörige an. Das Angebot richtet sich an alle, die zu Hause einen Angehörigen pflegen, aber auch an interessierte Personen.
Neben dem Erlernen praktischer Pflegetechniken beinhalten die Unterrichtseinheiten Themen wie den Lebensraum des Kranken gestalten, das Herrichten eines Pflegebettes, Pflegehilfsmittel, rückenschonende Arbeitsweise und Infos über finanzielle Hilfen zur Unterstützung der Pflege.
Der Kursus umfasst acht Abende und ist ab dem 8. Februar immer mittwochs von 18:30 bis 21 Uhr im Caritas-Altenwohnhaus in Ibbenbüren, Synagogenstraße 10. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Anmeldung beim Caritasverband - Telefon 05451/50020.
Die Seniorenschule "Eule" am Fürstenberg-Gymnasium Recke beginnt mit ihrem Unterricht wieder am Freitag, 17. Februar.
Dann treffen sich alle Schüler und Lehrer zunächst um 14 Uhr in der Mensa des Gymnasiums.
Weitere Infos gibt es im Internet unter www.seniorenschule-recke.de
Die Geburt eines Kindes stellt jede Familie vor neue Herausforderungen, welche die meisten mit großer Stärke bewältigen. Doch wenn das Familiensystem ohnehin belastet und keine Unterstützung vorhanden ist, können Eltern zeitweise überfordert sein. Dies kann dazu führen, dass sie ihren Kindern nicht die liebevolle Zuwendung geben können, die sie für ein gesundes Aufwachsen benötigen.
In solchen Situationen brauchen Familien eine niedrigschwellige und alltagstaugliche Unterstützung. Diese Unterstützung erfahren Familien mit Kindern unter drei Jahren im Ibbenbürener Raum und im Altkreis Tecklenburger Land durch das Projekt "ELFEN" des Caritasverbandes Tecklenburger Land e.V. ("ELFEN" steht für Ehrenamtliche Familienentlastung für Familien mit Kindern unter drei Jahren).
Caritas-Trauergruppe für Kinder
IBBENBÜREN. Kinder trauern anders als Erwachsene. Nicht anhand fester Rituale, sondern sehr individuell. Sie tauchen schnell tief in ihre Trauer ein, und sind im nächsten Moment wieder ins Spiel versunken. Kinder sprechen oft nicht über ihren Verlust. Dafür spielen sie beispielsweise Spiele nach, die sie mit dem Verstorbenen verbinden. Häufig fällt es ihnen schwer, zu Hause um einen geliebten Menschen zu trauern, denn sie wollen ihre Eltern entlasten.
Die Diplom-Sozialpädagoginnen Jutta Austermann und Barbara Hugenroth kennen sich mit der Trauer von Kindern aus. Bei der Beratungsstelle für Eltern, Jugendliche und Kinder des Caritasverbands Tecklenburger Land werden sie daher demnächst eine Trauergruppe speziell für Zehn- bis 14-Jährige einrichten und betreuen.
IBBENBÜREN. Die Beratungsstelle des Caritasverbandes startet erneut die Gruppe "Sonnige Regentage" für Kinder von psychisch kranken Eltern. Kinder wie Mia (Name geändert). "Sie ist zehn Jahre alt, lebt mit ihren zwei jüngeren Geschwistern und ihrer an Depression erkrankten Mutter zusammen", erzählt Jutta Austermann, pädagogische Mitarbeiterin in der Erziehungsberatung des Caritasverbandes Tecklenburger Land e.V. „Als sie das erste Mal zu unserer Gruppe kam, war sie extrem still und zurückhaltend. Sie wirkte oft nachdenklich und traurig. Ihre Freizeit verbrachte sie viel mit ihren jüngeren Geschwistern, um die Mutter zu entlasten und für ihre Geschwister da zu sein. Den Lehrern war aufgefallen, dass sie auf dem Schulhof wenig Kontakt hatte.“
"Die Geburt eines Kindes ist eines der glücklichsten Erlebnisse in einer Familie, die das Zusammenleben jedoch auch einschneidend
verändert", so Johannes Rott, Abteilungsleiter Sucht, Kinder, Jugend, Familie beim Caritasverband Tecklenburger Land e.V.
"Die erste Unterstützung von außerhalb erfährt die Mutter dann durch eine Hebamme, die sich auch nach der Geburt und, bei
einer Geburt im Klinikum, auch nach dem Krankenhausaufenthalt noch acht Wochen um sie kümmert. Häufig gibt es aber auch Situationen,
in denen eine intensivere und längerfristige Begleitung notwendig ist - und da kommen dann die „Frühen Hilfen" bei der Caritas
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Der Deutsche Caritasverband hat sich seit dem vergangenen Jahr diesem Thema mit dem Projekt „Frühe Hilfen in der Caritas“ besonders angenommen. Der Caritasverband in Ibbenbüren ist einer der Standorte, an dem dieses Projekt durchgeführt wird. Ziel ist es dabei, neue Hilfen zu installieren und auszuprobieren und durch eine Vernetzung nach innen und außen Familien ein breitgefächertes Angebot anbieten zu können. Ein Ergebnis aus diesem Projekt ist die intensive Zusammenarbeit im Hause mit allen Fachdiensten und Angeboten, die sich mit diesem Thema beschäftigen.
Nathalie Fröhlich-Primus berichtet von ihrer Aufgabe als "ELFE"
ELFEN ist ein Projekt im Rahmen der "Frühen Hilfen" des Caritasverbandes Tecklenburger Land e.V. und steht für: "Ehrenamtliche Familienentlastung für Familien mit Kindern unter drei Jahren." Es bietet Familien mit kleinen Kindern Unterstützung im Alltag, die besonderen Situationen ausgesetzt sind. Dieses können z. B. die Geburt eines Kindes, die Erkrankung eines Elternteiles oder Kindes, alleinerziehende Eltern, Familien, die wenig Unterstützung im Umfeld erfahren, neu zugezogene Familien oder Familien mit vielen Kindern sein.
Nathalie Fröhlich-Primus ist eine der „ELFEN“ und inzwischen am längsten im Einsatz. Durch einen Zeitungsartikel wurde sie auf das Projekt „ELFEN“ aufmerksam und hat sich daraufhin beim Caritasverband gemeldet.





